Wann und wie lange soll ich meditieren?

Ein der häufigsten Fragen, wenn mit der Meditationspraxis begonnen wird, ist die Frage nach Dauer. Meditation ist eine ganz individuelle Reise, es geht darum eigene Erfahrungen zu machen. Es kann daher ganz unterschiedlich lange dauern.

Wann sollte ich meditieren?

Es ist dein Leben und es hängt ganz von deinen Prioritäten ab.
Du kannst zum Beispiel früher als normal aufstehen und meditieren, bevor du deinen Tag beginnst, oder du kannst dir am Abend Zeit nehmen, bevor du ins Bett gehst. Die Morgenmeditation unterstützt im Allgemeinen, einen frischeren und ruhigeren Tag zu erleben. Die angewendete Meditationstechnik, kann dann auch tagsüber wiederholt werden. Die Abendmeditation hilft dabei den Tag zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen.

Das Wichtigste für die Meditation ist, dass du zu Beginn in einer ruhigen Umgebung fern von starken Stimulanzien wie Fernsehen, Telefon oder anderen Geräten übst und die notwendigen Vorbereitungen für einen geeigneten Sitzplatz triffst.

Wenn der Geist im Chaos ist, ist der Körper automatisch angespannt.
Wann auch immer du durch mental und emotional schwere Zeiten gehst, nimm dir eine kleine Pause und fang an, den Körper zu beobachten.
Wenn du im Verkehr stecken bleibst, kannst du feststellen, dass dein Bauch sich anspannt.
Wenn du angestrengt vor dem Computer sitzt, wirst du möglicherweise deine Schultern zusammenziehen oder während einer stressigen Unterhaltung deine Zähne zusammenbeißt.
Die Körperteile zu entspannen und loszulassen, verändert den Zustand der Gefühle und Hormone.
Dadurch wird sich die ganze Situation erleichtern.

Wie lange soll ich meditieren?

Bei den meisten von uns schafft allein der Gedanke, sich regelmäßig jeden Tag 10 Minuten für die Mediationsübung zu nehmen, einen Widerstand. Im Allgemeinen beginnen Meditationsneulinge mit 5 bis 15 Minuten und verlängern dann langsam die Zeit. So sind 10 Minuten pro Tag für den Beginn durchaus angemessen.
Du kannst es auch so sehen: Für wie viele unnötige Handlungen, unfreiwillige Gespräche, Treffen und Aktivitäten setzt du deine freie Zeit ein nur weil du musst, nur aus Höflichkeit oder wegen deiner Gewohnheiten?
Wie lange starrst du auf den Fernseher? Oder wie viele Minuten verbringst du mit sozialen Medien? Wie viele Minuten deiner Zeit verbringst du mit Telefongesprächen? Wie lange sitzt du in einem Meeting, auf das du nicht wirklich Lust hast?
Wenn du all diese Dinge durchgehst und beurteilst, kritisiere dich nicht sofort selbst. Sieh es einfach als Möglichkeit an, um Raum für eine neue Erfahrung zu schaffen. Ich bin mir sicher, dass du 10 Minuten deiner Zeit gerne einsetzt, mit der Absicht dich ehrlich zu erkennen und etwas Wundervolles nur für dich selbst zu schaffen.

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