Welche Gedanken hindern uns an einer regelmäßigen Meditationspraxis?

Eigentlich sollte es einfach sein regelmäßig zu Meditieren, Aufmerksamkeit auf unseren Atem und den Körper zu konzentrieren. Ob zuhause oder unterwegs, wir können immer ein paar Minuten des Tages still mit uns selbst, zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs verbringen. Und trotzdem fällt es uns so schwer, denn der Geist ist sehr geschickt, zu alten Gewohnheiten zurückzukehren.

Zuallererst ist es wichtig, die Gedanken und Handlungen zu erkennen, die uns daran hindern regelmäßige Meditation zu praktizieren. Was sind die Gedanken, die dich daran hindern deine Gehirnmuskeln zu trainieren und den Körper und Atem wahrzunehmen?

 

  • Ich bin in letzter Zeit so beschäftigt und finde keine Zeit dafür.

Die Tage vergehen sehr schnell mit Arbeit, Erledigungen, Haushalt und sozialem Leben.
Wenn du dir ansiehst wie viel Zeit du dir für diese Aktivitäten nimmst, wirst du feststellen, dass 10-15 Minuten für die Meditation ein sehr kurzer Zeitraum sind.
Ein Zeitraum, den du dir freihältst um deinen Geist zu trainieren und einen stressfreien, angstfreien und klaren Raum zu schaffen ist sehr wertvoll.
Deshalb sollten wir uns eher darauf konzentrieren, uns die Zeit zu schaffen und nicht die Zeit in zu finden.
Bitte versuchen dir diese Zeit zu schaffen, wie du sie dir auch für die anderen Aktivitäten die dir wichtig sind schaffst.
Zum Beginn kannst du die Meditation als erstes am Morgen direkt nach dem Aufwachen praktizieren. Und dir vielleicht auch 3 bis 5 Minuten Pausen während des Tages nehmen, um dich nur auf deine Atmung zu konzentrieren. Zu Hause, auf der Arbeit oder unterwegs, du kannst immer sanft deine Augen schließen und deinen Geist von all den Ablenkungen abwenden und deinen Körper und Atem wahrnehmen, dich darauf konzentrieren. Sei nur Beobachter deiner Gedanken.

 

  • Ich vergesse meine Meditationsübung regelmäßig fortzusetzen

Welchen Teil des Tages du für die Meditationspraxis auswählst ist ganz dir überlassen. Am besten nimmst du dir gleich morgens nach dem Aufwachen 10 Minuten dafür. So hast du einen frischeren und geerdeten Start in den Tag.
Um die kontinuierliche Übung zu gewährleisten, kannst du dir als Erinnerung einen Meditationsalarm stellen.

  • Ich kann nicht meditieren, ich weiß nicht wie es geht

Ja, wir bleiben oft an dieser Frage hängen. Tatsächlich ist es die Zeit, die wir uns nehmen um uns zu entdecken und den Geist zu fokussieren. Wir konzentrieren uns während der Meditation nur auf den Körper und Atem. Nehmen ihn wahr. Beobachten. Gedanke kommen, Gedanken gehen.
Bleibe nicht an den Dingen hängen, die während der Meditation „passieren“ sollen. Meditation ist deine eigene Erfahrung und das einzige, was du tun musst, ist zu sitzen und dich auf deinen Körper und Atem zu konzentrieren. Lerne für einige Zeit still zu sitzen und zu beobachten und dich nicht an Gedanken festzuhängen. Nur Körper, nur Atem.

 

  • Meditation ist nichts für mich, ich kann nicht stillsitzen.

Die Muskeln des Gehirns funktionieren genau wie unsere Körpermuskeln. Du kannst Meditation als Fitnessstudio für das Gehirn betrachten.
Genauso wie du die schweren Gewichte beim ersten Mal im Fitnessstudio nicht hochheben kannst, ist deine Gehirnmuskulatur beim ersten Mal in der Meditation nicht bereit still zu sitzen. Du wirst Tag für Tag Fortschritte machen und Veränderungen beobachten. Da der Verstand nicht daran gewöhnt ist so zu üben, passiert es das du nach deiner ersten Erfahrung sagst „es ist nichts für mich, ich kann es nicht“ oder versuchst es zu verschieben, indem du sagst „Ich bin noch nicht so weit, ich probiere es später“.
Bitte lassen diese Gedanken dich nicht davon abhalten zu üben und weiter auszuprobieren.
Wenn du nicht meditieren kannst, versuchen dich für ein paar Minuten auf die Atmung zu konzentrieren.

  • Es bringt mir nichts

Laut den Forschern senkt die Meditation das Niveau von Schlaflosigkeit, Stress, Angst und chronischen Schmerzen und erhöht die Konzentration, Glück und inneren Frieden.
Diese Ergebnisse zeigen sich erst nach ein paar Wochen regelmäßiger Übung. Wenn du mit einer guten Absicht und einem guten Willen die Meditation übst, kannst du diese Auswirkungen schnell erkennen. Den Forschern zufolge verändert sich die graue Substanz im Gehirn am Ende einer 8-wöchigen Übungspraxis erheblich. Der Teil des Gehirns, der mit Stress, Angst und Reaktionen zu tun hat, beginnt zu schrumpfen. Meditation verändert das Gehirn wirklich!

  • Ich fühle mich bereits sehr gut, ich brauche es nicht.

Meditation ist kein Schmerzmittel. Es ist ein Raum, der unser Bewusstsein erweitert, den Geist klärt und unsere wahre Natur zum Vorschein bringt. Je öfter wir meditieren, desto besser können wir unsere Gedanken kontrollieren, agieren anstelle zu reagieren und umso weiter entfernen wir uns von den unheilsamen Dingen und Situationen.

Möchtest du jetzt Meditation üben? Lade die „Meditations-App“ herunter.

Wenn dein Grund keiner der oben aufgeführten ist, welcher ist das dann? Kannst du uns bitte einen Kommentar hinterlassen?

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